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Julian Hohm

Um wieder Gruppenstunden halten zu können haben wir ein Hygieneschutzkonzept erstellt.
Im Moment ist es außerdem umso wichtiger dass wir im Vorfeld wissen, wer zur Gruppenstunde kommt, damit wir das in unserer Planung berücksichtigen können.
Wer Krankheitssymptome hat, oder kürzlich Kontakt zu einer infizierten Person hatte, kann leider nicht an der Gruppenstunde teilnehmen.
Außerdem muss jeder Teilnehmer eine Mund-Nasen-Maske dabei haben.

Hier also nun unser Hygienekonzept:

Gruppenstunden-Hygieneschutzkonzept-v.2-28.08.2020

https://stammgermania.de/wp-content/uploads/2020/08/Gruppenstunden-Hygieneschutzkonzept-v.2-28.08.2020.pdf

Für die Kanufahrt der Pfadis, die Stammes Lan-Party und den Pfadifilmeabend gibt es jeweils ein eigenes Hygienkonzept:

Stammes-LAN-Hygienekonzept-v.2-28.08.2020

https://stammgermania.de/wp-content/uploads/2020/08/Stammes-LAN-Hygienekonzept-v.2-28.08.2020.pdf

Pfadi-Kanu-Tour-Hygienekonzept-v.2-28.08.2020

https://stammgermania.de/wp-content/uploads/2020/08/Pfadi-Kanu-Tour-Hygienekonzept-v.2-28.08.2020.pdf

Pfadi-Filmbadespaßßß-Hygienekonzept-v.1-14.10.2020

https://stammgermania.de/wp-content/uploads/2020/10/Pfadi-Filmbadespaßßß-Hygienekonzept-v.1-14.10.2020.pdf

Wir freuen uns schon jetzt auf die Gruppenstunden!
Die Leiterrunde

Pfadfinder auf unbekannten Wegen

Freitag, 17.01.2020 um 19.30 Uhr im Pfarrheim St. Gertraud

Gemeinsam mit der Kolpingfamilie Elsenfeld laden wir zu einem Vortrag über unseren ungewöhnlichen Roadtrip ein. Wie hier zuletzt schon berichtet haben wir dabei mir anderen Pfadfindern aus der Diözese Würzburg Kroatien, Bosnien und Montenegro durchquert, um uns in Albanien mit einheimischen Pfadfindern zu treffen und das Land kennen zu lernen. An dem Abend werden wir von unseren zahlreichen Erlebnissen, Wasserfällen, Meer und Bergen, von Schlaglochpisten und Wandern mit Eseln, von Städten und Bunkern und von unseren Begegnungen mit den Menschen berichten. Seid gespannt. Wir freuen uns auf Euer kommen.

Wie jedes Jahr hatten wir am ersten Samstag nach dem Dreikönigsfest unsere Christbaumsammlung. Dabei war ein Reporter des Main-Echo so von der Aktion begeistert, dass wir ihn dafür gewinnen konnten, uns einen Teil der Strecke auf der Pferdekutsche zu begleiten: Zeitungsartikel

Dieses Jahr sind wieder einige von uns über Silvester in Westernohe und stellen sich der eisigen und nassen Kälte.

Am Samstag den 26.10.2019 irrten 25 Jupfis aus Elsenfeld und drei weiteren Stämmen des Bezirk Untermain durch den Aschaffenburger Schönbusch auf der Suche nach dem großen Piratenschatz. Allerdings bekamen sie von Daniel, dem Enkel einer berüchtigten Piratin, nur eine Schatzkarte und ein GPS-Gerät und mussten sich dann von Koordinate zu Koordinate rätseln bis sie schließlich den Schatz in der Villa gefunden haben. Der Schatz wurde dann am Abend am Lagerfeuer zubereitet. Vielen Dank an den Diözesan AK, dass auch dieses Jahr Maex wieder mit seiner Gitarre vorbeikam und so den Abend musikalisch bereicherte.

Am 13.10.2019 fand in Elsenfeld der 20. Regionale Apfelmarkt statt. Wir, die Pfadfinder aus Elsenfeld, entschieden uns daher dazu einen Apfelkuchen-Wettbewerb auf dem Apfelmarkt zu veranstalten. Dank unserer fleißigen Bäckerinnen konnten wir elf unterschiedliche Apfelkuchen zur Verkostung bereitstellen.

Eine vierköpfige Jury aus Landrat Jens Marco Scherf, dem Elsenfelder Bürgermeister Matthias Luxem, der Fränkischen Apfelkönigin Marion Gold und einer freiwilligen Apfelkuchentesterin aus dem Publikum entschied sich für zwei Favoriten: der gedeckte Apfelkuchen und die Apfelweintorte.

Rezept gedeckter Apfelkuchen

Teig:

300 g Mehl                                       Salz

175 g Fett (z.B. Butter)                  1 EL Zucker

5 EL Eiswasser

Mehl, Butter, Zucker und Salz verkneten und Wasser zugeben. – Springform auslegen mit Rand. Etwas Teig für den Gitter-Deckel aufheben.

Füllung:

1,5 kg Äpfel                                     ½ Zitrone

4 gehäufte EL Zucker                     1 Päckchen Vanillezucker

Zimt                                                   1 Löffelspitze Ingwerpulver

1 Beutel gehackte Mandeln         (100 g Rosinen nach Geschmack)

2 gehäufte TL Stärkemehl            Helle Fruchtmarmelade

Puderzucker

Geschälte und geraspelte Äpfel mit Zitronensaft bedecken. – Zucker, Vanillezucker, Zimt, Ingwer, Mandeln, Rosinen und Stärke dazugeben, vermischen und auf den Teig geben. Mit dem Teigrest ein Gitter auf das Apfelgemisch legen.

Bei 200°C ca. 40 Minuten backen.

Noch heiß mit Marmelade überpinseln. Den erkalteten Kuchen mit dem in etwas Wasser verrührten Puderzucker bepinseln.  

Rezept Apfelweintorte

Menge für eine 26cm Springform, am besten einen Tag vorher backen

Für den Knetteig:

125 g Butter (zimmerwarm)        125 g Zucker

250 g Mehl                                       1 Ei

½ Päckchen Backpulver

Für die Füllung:

1,5 kg Äpfel (z.B. Boskoop)          ¾ l Apfelwein

1 Päckchen Vanillezucker             250 g Zucker

2 Päckchen Vanillepudding          1,5 Becher Sahne

1 TL Zimt zum Bestreuen

Butter, Zucker und Ei verrühren, danach mit Mehl und Backpulver einen Knetteig herstellen. Den Teig in der Springform verteilen, dabei den Rand ca. 4cm hoch ausformen.

Die Äpfel schälen und in schmale Spalten schneiden. Diese dann in 5mm breite Stifte schneiden.

Vanillepuddingpulver, 4 EL Zucker mit 6 EL Apfelwein verrühren.

Restlichen Apfelwein und Zucker aufkochen, dann das angerührte Puddingpulver mit einem Schneebesen unterrühren. Nochmals ca. 1 Minute aufkochen.

Die Äpfel mit dem noch heißen Pudding mischen und die Masse gleich in die Springform geben. Die Füllung sollte auf gleicher Höhe wie der Teigrand sein.

1 Stunde bei 175° Ober-/Unterhitze backen.

Nach dem Abkühlen den Kuchen in den Kühlschrank stellen und wenn dieser richtig kalt ist die geschlagene Sahne darauf verteilen. Mit ein wenig Zimt bestreuen.

Aber auch die Besucher des Apfelmarkts konnten auf einer Skala von 1 bis 10 bewerten wie gut ihnen die unterschiedlichen Apfelkuchen geschmeckt haben. Für jeden Kuchen konnte so am Ende des Tages ein Durchschnittswert berechnet werden. Auch den Besuchern schmeckte die Apfelweintorte am allerbesten. Platz zwei erreichte der mit Vanillepudding und Äpfeln gefüllte Apfeltraum (unten im Bild). Auf Platz drei landete der ebenfalls gefüllte und mit Mandelplättchen belegte Apfelkuchen (oben im Bild).

Rezept Apfeltraum

Teig:

100 g Margarine                             70 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker             2 Eier

125 g Mehl                                       1 TL Backpulver

Die Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und in einer Springform für 25 Minuten bei 180°C backen.

Füllung:

1 kg Äpfel          

700 ml Apfelsaft naturtrüb

2 Päckchen Vanillepudding

Die Äpfel schälen und klein schneiden und zusammen mit dem Apfelsaft und dem Puddingpulver aufkochen. Einen Tortenring um den Boden stülpen und die Füllung auf dem Boden verteilen. Die Füllung anschließend erkalten lassen.

Belag:

400 ml Sahne    

2 Päckchen Sahnesteif

1 Päckchen Vanillezucker

Sahne mit Sahnesteif und Vanillezucker steif schlagen und nach Belieben auf der Torte verteilen. Abschließend etwas Zimt auf die Sahne streuen.

Rezept gefüllter Apfelkuchen

Teig:

250 g Butter                                    200 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker             4 Eier

250 g Mehl                                       1-2 TL Backpulver

Die Zutaten zu einem glatten Teig verrühren und auf zwei Bleche verteilen: Backpapier unterlegen!

Belag:

100 g Mandeln gehackt (oder Mandelplättchen)

50 g Zucker

2 TL Zimt

Den Belag auf beide Bleche verteilen und bei 175°C ca. 15-20 Minuten backen.

Füllung:

1 kg Äpfel in dünne Scheiben schneiden; mit 1 EL Rum etwas Wasser, Zucker und Zimt dünsten.

1 Päckchen Vanillepudding mit 4 El Wasser anrühren und dazugeben, erkalten lassen und auf einer Kuchenhälfe verteilen.

2 Becher Sahne mit Sahnesteif und 2 Päckchen Vanillezucker schlagen und darauf verteilen.

Den 2. Boden daraufsetzen und mit Puderzucker bestäuben. Mit einem Elektromesser in die gewünschte Form schneiden.

Danke nochmals an alle Bäckerinnen, Andreas Weis für die Kaffeemaschine und alle fleißigen Helfer. Da unsere letzten Altkleidersammlungen (die nächste Sammlung ist übrigens am 09.11.2019) leider stark rückläufige Erlöse hatten, freuen wir uns sehr über die Spendeneinnahmen des Apfelmarkts.

Die Pfadfinder der DPSG Elsenfeld waren dieses Jahr sehr aktiv. Neben den alljährlichen Christbaum- und Altkleidersammlungen, sowie dem Johannisfeuer und dem Glühwein-Ausschank nach der Christmette, fuhren wir auch dieses Jahr wieder auf ein Sommerlager.

In diesem Jahr war unser Ziel der Jugendzeltplatz „Sauloch“ bei Coburg. Wir verbrachten dort eine gemeinsame Woche mit Spiel, Spaß und meist gutem Wetter. Die einzelnen Stufen unternahmen an den „Stufentagen“ größtenteils sogenannte Hikes. Das sind mehrtägige Wanderungen, mit Übernachtung in mitgeschleppten Zelten.

 Da dies für uns Rover nicht genug war, fuhren wir mit der Roverstufe der DPSG-Würzburg, das bedeutet, alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen im Alter von 16-21 Jahren, im Rahmen einer Auslandsaktion über Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina und Montenegro bis nach Albanien.

Die Reise war sehr abwechslungsreich und offenbarte uns völlig unerwartete Einblicke in eine Welt, von der man hier sonst nicht viel erfährt.

Der erste Tag begann mit einem gemeinsamen Impuls am Kilianeum in Würzburg. Ziel der Tagesetappe war die kroatische Hauptstadt Zagreb. Dort trafen wir uns am Abend mit lokalen Pfadfindern, die uns die Übernachtung in einer Turnhalle ermöglichten. Nachdem wir unser Abendessen zubereitet hatten, nutzten wir die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch.

Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam an einer nahegelegenen Badestelle und begaben uns im Anschluss zum Nationalpark „Plitvicer Seen“. Die dortigen Seen bieten kristallklares Wasser in himmelblauer Farbe, doch leider fällt es schwer, dieses Naturschauspiel zu genießen, da der Park Opfer des Massentourismus geworden ist. Die Nacht verbrachten wir auf einem Zeltplatz in der Nähe der Seen, wo wir nachts von massiven Regenfällen eingeholt wurden.

Davon nicht aufzuhalten, setzten wir am Tag darauf unsere Reise fort. Bei unserer Durchquerung von Bosnien und Herzegowina trafen wir auf erste „Straßen“, die mehr an hiesige Feldwege erinnerten. Dort fuhr man zwischen Äckern hindurch und musste auch mal für eine Herde Kühe stehen bleiben. Doch das tat der Schönheit der kaum berührten Natur keinen Abbruch. Nachdem wir den Grenzübergang nach Montenegro hinter uns gebracht hatten begaben wir uns zu unserem nächtlichen Quartier, einem Zeltplatz, der mitten in einem Weinberg lag und von riesigen Gebirgszügen umgeben war. Bei Nacht konnte man die absolute Stille genießen, die dieser abgelegene Ort mit sich brachte.

Am darauffolgenden Tag erreichten wir, nach ca. 1500 gefahrenen Kilometern endlich Albanien. Dort wurden wir von den albanischen Pfadfindern, mit denen wir uns verabredet hatten freundlich empfangen und besuchten zunächst den örtlichen Strand mit ihnen. Im Anschluss daran bekamen wir ein mehrgängiges traditionelles Festmahl aufgetischt. Nach dem Essen gesellte sich der Koch, ebenfalls Pfadfinder, zu uns und wir ließen den Abend – bis zum Morgengrauen – ausklingen.

Nach nur wenigen Stunden Schlaf machten wir uns bereits um 6:00 Uhr daran, unser gemeinsames Zeltlager mit den Pfadfindern aus Rreshen vorzubereiten. Die Zelte wurden abgebaut und die Rucksäcke gepackt, denn der ausgesuchte Zeltplatz lag auf einem Hochplateau in den Bergen, welches ausschließlich zu Fuß und mit Eseln erreicht werden konnte. Dort angekommen errichteten wir unser Lager und erkundeten die Umgebung. In unmittelbarer Nähe lag ein wunderschöner Wasserfall, welchen wir direkt zum Duschen nutzten. Den Abend verbrachten wir alle zusammen am Lagerfeuer.

Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück. Gut gestärkt starteten wir anschließend zu einer gemeinsamen Bergwanderung, welche uns durch die idyllischen Schluchten und über Gipfel mit beeindruckender Aussicht führten. Nach der anstrengenden Wanderung machten wir abends wieder ein Lagerfeuer und freuten uns darauf schlafen zu gehen.

Den letzten gemeinsamen Tag verbrachten wir zusammen mit den albanischen Pfadfindern an einem Gästehaus, welches ca. eine halbe Stunde entfernt lag. Dort nutzten wir die Zeit bis zur Abschiedsparty am Abend, um uns ausführlich mit ihnen über Politik, die Pfadfinderei und das Leben im Allgemeinen auszutauschen.

Die darauffolgenden Tage verbrachte unsere Elsenfelder Rovergruppe in Tirana, der Hauptstadt Albaniens, die mit einem wunderschönen Bergpanorama und ihrer Vielseitigkeit besticht. Dort treffen sowohl Kirchen, als auch Moscheen auf die Überreste der kommunistischen Diktatur unter Enver Hoxha, in Form von unzähligen Bunkern, die sich über das gesamte Land verteilen. Auch in künstlerischen Dingen kann Tirana durchaus mit europäischen Metropolen wie Paris oder London mithalten. Überall in der Stadt stößt man auf Skulpturen, Gemälde und architektonische Highlights.

Zusammen mit einer der albanischen Pfadfinderinnen, die in Tirana studiert und sich bereiterklärte, uns herumzuführen, besuchten wir auch das Nationalmuseum. Die Abende verbrachten wir auf unsere Dachterasse mit atemberaubendem Blick auf die Lichter der Stadt. Dort wurden wir auch zu unserer Überraschung von den restlichen Pfadfindern aus Rreshen noch einmal besucht.

Nach drei Tagen in Tirana fuhren wir dann nach Durres, einer Hafenstadt, von der aus wir mit der Fähre nach Bari in Süditalien übersetzten. Nach einem kurzen kulinarischen Zwischenstopp in Misano Adriatico erreichten wir in der Nacht unser letztes Nachtquartier der Tour. Ein Pfadfinderhaus in den italienischen Alpen, von wo aus wir am nächsten Morgen die Heimreise antraten.

Die gesamte Fahrt war ein großes Abenteuer für uns alle, welches wir lange in Erinnerung behalten werden. Es wurden neue Freundschaften geknüpft und Stereotype wiederlegt. Nur so kann wahrer Frieden weltweit erzielt werden.

Gut Pfad

Die Roverrunde der DPSG Elsenfeld